Universität Wien kann auch digital

Als etablierte Präsenzuniversität hat die Uni Wien mit dem Lock-Down durch COVID-19 im Jahr 2020 eine besondere Herausforderung gemeistert: Die Universität Wien kann auch digital, und zwar auf mehreren Ebenen. Die Notwendigkeit digitaler Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden hat zu innovativen Lösungen geführt – in einer Diversität, die der Vielfalt der Studien gerecht wird. Digitale Lehre, inklusive digitale Prüfungen, sind seit März 2020 Teil der universitären Normalität geworden.

Die Universität Wien wird künftig die neuen Chancen der digitalen Lehre als weiteres Standbein neben der Präsenzlehre nutzen. Von den sich daraus ergebenden Vorteilen sollen alle profitieren: Studierende und Lehrende gleichermaßen.

Digitale Lehre: Lehrende der Universität Wien über ihre Erfahrungen

Grafik mit Mann vor Laptop

98% der Lehrenden haben ihre Lehrveranstaltungsmaterialien angepasst, 60% haben ganz neue Lehrkonzepte erstellt.

Grafik zeigt mehrere Personen beim Home Learning

Es gibt viel Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden fast die Hälfte davon passiert zeitgleich im direkten Austausch.

Grafik zeigt eine Person und vielfältige Kommunikationskanäle

Lehrende und Studierende nutzen die vielfältigen Kommunikationskanäle in etwa gleich intensiv.

Studierende im Hörsaal während einer Lehrveranstaltung

Rudolf Vetschera lehrt Betriebswirtschaft am Institut für Business Decisions and Analytics der Universität Wien und setzt dabei schon länger auf digitale Unterstützung. Im Blogbeitrag erzählt er, wie er in Zeiten von home-learning Tools wie Online-Quizzes, Screencasts und Chats nutzt, um mit seinen Studierenden bestmöglich in Kontakt zu bleiben.

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Facts & Figures

Highlights in Zahlen

  • Im Durchschnitt verwenden 40.000 Nutzer*innen pro Wochentag die Lernplattform Moodle.
  • 7.117 Lehrveranstaltungen verwenden einen Moodle-Kurs, das entspricht 89,6 % aller Veranstaltungen.
  • Im Mai 2020 wurden pro Woche durchschnittlich 4.500 Videokonferenzen mit insgesamt 43.550 Teilnehmer*innen abgehalten.
  • Zwischen Mitte März und Ende Mai wurden rund 48.000 Prüfungsleistungen digital erbracht.

Peter Reichl vor einer Tafel mit mathematischen Formeln

Was bedeutet digitale Lehre überhaupt? Und wie lässt sie sich "buchstäblich über Nacht" umsetzen? Im Beitrag bloggt Peter Reichl von der Fakultät für Informatik über seine Erfahrungen mit home-learning. Bewaffnet mit Kamera, Stativ, Whiteboard und vielen Stiften hat er rund 50 Erklärvideos für seine Studierenden angefertigt und nebenbei einen Videowettbewerb erfunden.

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eine Studentin sitzt am Schreibtisch vor einem Laptop und einem offenen Buch

"Nach wenigen Tagen wurden alle meine Lehrveranstaltungen auf online umgestellt. Vorlesungen bestehen nun aus dem Lesen von Büchern oder dem Ansehen von Videos, die von den Lehrenden auf die Uni-Lernplattform gestellt werden. In Seminaren gibt es nun mehr Schreibaufgaben, Austausch in Foren, Podcasts und Video-Meetings", schildert Melanie Gruber in der Reihe "Humans of University of Vienna".

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Frau sitzt mit Kopfhörern vor Laptop

Die Umstellung des Universitätsbetriebs auf home-learning hält Herausforderungen für Student*innen und Lehrende bereit. Mit welchen Konzepten beide Seiten davon profitieren können und wie digital geprüft werden kann, verrät Psychologe Ulrich Ansorge.

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Digitale Lehre im Chemie-Studium

Scrrenshot Peter Lieberzeit bei einer Online-Fragerunde

Peter Lieberzeit von der Fakultät für Chemie und die Studentin Nina berichten im Video über ihre digitalen Erfahrungen im home-learning aus Lehrenden und Studierenden-Perspektive.

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eine Studentin lernt mit Laptop in einem Park

"Mittlerweile habe ich es geschafft, meine Tage und Wochen im home-learning zu strukturieren und die Umstellung der Lehre hat zum großen Teil problemfrei funktioniert. Im home-learning haben wir (Studierende und Lehrende) uns mittels Collaborate wöchentlich wie gewohnt getroffen oder zumindest gehört", schreibt Theresia Obereder in der Reihe "Humans of University of Vienna".

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Ute Schmit

Ute Smit ist Sprachwissenschafterin und Professorin am Institut für Anglistik und Amerikanistik und erzählt im Video über die Umstellung Ihrer Lehre und welche digitalen Kommunikationsräume sie in Zeiten von home-learning für ihre Studierenden geschaffen hat.

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Studentin in ihrem Home Office

"Anfangs war es eine Umstellung im UniClub über Skype und Co. zu unterrichten, aber mittlerweile sind meine Jugendlichen und ich ein eingespieltes Team. Der wöchentliche Unterricht mit diesen wissbegierigen jungen Menschen war vor allem in Zeiten der Quarantäne für mich eine echte Bereicherung", bloggt Angelika Singer in der Reihe "Humans of University of Vienna".

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Damit der Transfer der Lehre von analog auf digital in den letzten Monaten reibungslos funktionieren konnte, arbeiteten alle zusammen: Der Zentrale Informatikdienst (ZID) liefert die nötige IT-Infrastruktur und das Center for Teaching and Learning (CTL) unterstützt das home-learning mit didaktischer Begleitung.

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Professor, der digitale Lehre praktiziert

E-Mus sind Expert*innen für digitales Lehren und Lernen, die dazu beigetragen haben, dass die Lehre an der Uni Wien innerhalb weniger Tage erfolgreich auf digital umgestellt werden konnte. Was sie genau tun, erklärt Christoph Winter, Leiter des E-Multiplikator*innen-Programmes am Center for Teaching and Learning (CTL).

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Screenshot von Dieter Süss während seines Video-Blogs

Dieter Süss ist Physiker und Professor an der Fakultät für Physik der Universität Wien. Im Video erzählt er von der Umstellung auf digitale Lehre in der Zeit des home-learnings, wie praxisbezogene Beispiele im digitalen Raum erarbeitet werden können und warum er für die Zukunft Hybridmodelle plant.

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